Corona und die Klimakrise

Am Freitag, 24.04.2020, fand wieder ein weltweiter Aktionstag von Fridays for Future (FFF) statt.

Die Forderungen nach einer konsequenten Umstellung unserer Energieversorgung auf unerschöpfliche Quellen und nach dem sorgsamen Umgang mit unserem Planeten konnten dieses Mal aufgrund der Corona-Pandemie nicht lautstark auf Straßen und Plätzen vorgebracht werden.

Friedrichsplatz gut gefüllt

1. Kraichtaler Klimastreik, September 2019

Auch in Kraichtal konnte keine entsprechende Veranstaltung stattfinden, wie im September und zuletzt im November 2019 auf dem Friedrichsplatz in Unteröwisheim.

Der Protest fand im Internet statt. Menschen auf der ganzen Welt brachten Plakate an Fenstern, Zäunen und Balkongeländern an und luden Fotos davon auf eine Website hoch. Nachrichtensendungen und Zeitungen berichteten darüber.

Interessenverbände wollen den GREEN DEAL verklappen

Der Einsatz für eine Wirtschafts- und Lebensweise, die den heutigen und folgenden Generationen eine gute Zukunft ermöglichen, braucht jetzt mehr Stimmen und Unterstützung denn je.

Dafür wirbt Sven Giegold, Mitglied der Grünen im Europäischen Parlament. Er deckt auf, wie Lobbyisten versuchen, einen nachhaltigen Weg aus der Corona-Wirtschaftskrise zu verhindern.

Erst im Dezember 2019 wurde von der EU-Kommission  das wahrscheinlich größte nachhaltige Wirtschaftsprogramm in der Geschichte Europas verkündet: der Europäische GREEN DEAL.

Doch bevor es richtig losgeht, intervenieren bereits Interessenverbände, Lobbyisten und politische Parteien mit der Corona-Krise als Vorwand. Sie fordern, die Ziele des Green Deals entweder abzuschwächen, aufzuschieben oder ganz aufzugeben.

Die Liste der Lobbyisten ist lang

Neben Automobilherstellern und Fluggesellschaften gehören die unterschiedlichsten Verbände und Vereinigungen dazu. Lesen Sie hier die ganze Stellungnahme: Lobbyisten verwässern den Green Deal

Corona geht, die Klimakrise bleibt

Durch die Corona-Situation sind die Klima-Herausforderungen nicht verschwunden. Wenn wir weitermachen wie bisher ist nur eines sicher: Die Pandemie geht, die Klimakrise bleibt. Die erforderlichen Schutzmaßnahmen sind bekannt. Setzen wir sie zügig um.

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