Die B35 und das Verkehrsaufkommen

Noch bis zum 30. November sind beim Regierungspräsidium Karlsruhe Stellungnahmen und Äußerungen zu verschiedenen Varianten einer Straßenführung der B35 zur Verkehrsentlastung von Bruchsal möglich.
Auch der Kraichtaler Gemeinderat wird sich in nächster Zeit mit dem Thema befassen. Der Bruchsaler Gemeinderat hat sich bereits für eine innerörtliche Lösung ausgesprochen.

Dem schließen sich die Kraichtaler GRÜNEN an:
Eine Umfahrung Bruchsals über den Rotenberg (der so genannte Ost-Ast von der Mülldeponie/B3 nach Heidelsheim), ob mit oder ohne Tunnel, zerschneidet Natur und Lebensräume. Sie würde den motorisierten Individualverkehr (MIV) erleichtern und dadurch erhöhen.

Wenn sie nicht kommt, ist auch eine Querspange von Ober-/Unteröwisheim zu diesem Ostast hinfällig. Auf den ersten Blick könnte eine solche Spange vielleicht eine Entlastung für die Unteröwisheimer Ortsdurchfahrt bringen, sie würde aber neuen Verkehr aus Richtung Nordosten (bis hin zur A6/Sinsheim) anziehen und damit insgesamt zu einer höheren Lärm- und Schadstoffbelastung auf Kraichtaler Gemarkung führen.

Ziel ist es, den Verkehr aus Kraichtal herauszuhalten

Um den Verkehrskollaps zu verhindern, helfen keine neuen Straßen.
Was hilft, sind Maßnahmen zur deutlichen Verringerung des MIV. Diese tragen dann auch zur dringend erforderlichen Senkung des Schadstoffausstoßes im Verkehrssektor bei.

Dazu braucht es in der ganzen Region einen sehr attraktiven ÖPNV, ein verbessertes Schienennetz für den Güterverkehr, den Umstieg auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb, aufs Fahrrad und, wo immer möglich, die eigenen Füße. Es gilt, zusammen mit den Umlandgemeinden klima- und menschenfreundliche Lösungen zu finden.

Kontakt: info@gruene-kraichtal.de

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