Haushaltsrede 21

„Nachhaltigkeit und die damit verbundene Schaffung einer resilienten Gesellschaft erreicht man nur, wenn man im Einklang mit der Natur lebt und sie daher mit sehr viel Respekt behandelt und seine eigenen, durch Bequemlichkeit geprägten, Interessen in Demut unterordnet.“

So begann Angelo Castellano seine Haushaltsrede, bei der er anhand des Themas Wasser beschrieb, wie unser Handeln vor Ort mit der globalen Klimakrise zusammenhängt.

Ursachen statt Symptome bekämpfen

Viele haben nur die Bekämpfung der Auswirkungen dieser Krise im Blick, die auch in Kraichtal immer deutlicher werden. Viel wichtiger ist es jedoch, die Ursachen zu bekämpfen. Das würde uns auf lange Sicht deutlich weniger kosten, als alle zukünftigen Symptombehandlungen.

Als Konsequenz ist es zwingend erforderlich, endlich ein Umwelt- und Klimaschutzkonzept als Rahmen für alles weitere Handeln der Stadt zu erstellen. „Der Landkreis Karlsruhe mit seiner Umwelt- und Energieagentur hat für Kraichtal bereits 2011 einen Fahrplan entwickelt, welchen wir nur weiterstricken müssten“, erinnerte Angelo Castellano.

Zu den Säulen auf dem Weg zu echter Nachhaltigkeit gehören u.a.:

  • Eine neue Mobilitätskultur
  • Energetisch optimierte und begrünte städtische Liegenschaften
  • Wohnen und Gewerbe CO2-neutral
  • Nutzung städtischer Flächen für den Bio-Landbau
  • Mehr Bannwald-Flächen
  • Biotopvernetzung
  • Konzepte für den Umgang mit Wasser und Energie
  • Bildung.

Das Ziel ist: Unsere Landschaft zum Durchatmen bewahren.

Die kompletten Haushaltsreden seit 2011 können hier nachgelesen werden.

Verwandte Artikel