Standortfaktor Kinderbetreuung

Die Vorschläge, die bei der Gemeinderatssitzung am 9. Juni von Frau Huggenberger, Sachgebiet Mensch und Gesellschaft, vorgestellt wurden, zeigen, dass sich die Kinderbetreuung in Kraichtal nicht auf kirchliche und städtische Einrichtungen beschränken muss.

Als Ergänzungen oder Alternativen dazu wurden ein Bauernhof- oder Waldkindergarten, ein TigeR-Projekt oder eine Einrichtung eines freien Trägers genannt. Pluspunkte eines breiteren Betreuungsangebotes wären mehr Flexibilität bei den Öffnungszeiten und beim Personaleinsatz.

Bildung und Betreuung werden als Standortfaktoren immer wichtiger

Die Bedarfszahlen zeigen, dass möglichst schnell weitere Betreuungsplätze geschaffen werden müssen. Die Fraktion von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN befürwortet deshalb Investitionen in die Schul- und Kindergartenlandschaft in Kraichtal.

Mit Investitionen in bestehende Einrichtungen wird es nicht getan sein, denn die räumlichen Gegebenheiten sind oftmals ungeeignet und die Anpassung wäre schwierig und teuer. Die Verwaltung wurde darum beauftragt, ihre Vorschläge weiter auszuarbeiten und mit den verschiedenen Trägern und Vereinen Gespräche zu führen.

Die kurz- und langfristige Lösung im Martinskindergarten lehnen wir angesichts der Forderungen der Kirchengemeinde ab. Ein kurzfristiges Ausweichen in die benachbarte Markgrafenschule wäre möglich, bestehende Infrastruktur könnte mitgenutzt werden.

Es darf gerne etwas Neues entstehen, zum Beispiel im geplanten Baugebiet „Beim Friedhof“ in Menzingen: Gebäude mit Mehrfachnutzen, in denen die ganz Jungen und die Älteren unter einem Dach mit- und voneinander lernen können.

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